.
Kommst,
machst an' Buckl,
spielst,
machst wieder an Buckl,
gehst.
F.Gulda
Kurt Wolf www.kurtwolf.eu
BIO
Das Klavier bedeutet für Kurt Wolf alles. Seit frühester Jugend ist er
geradezu besessen von diesem Instrument. Liebevoll nannte man ihn
„Chopin“. Er hörte Schallplatten mit Klavierkonzerten, spielte
sie nach und konnte sie nach kurzer Zeit auswendig. Seine ersten Lehrer mussten
bald erkennen, dass ihr Schüler sie technisch überholt hatte. Bisweilen
war für ihn Klavierspielen eine Art von Sport. Schwierige Etüden oder
Fingerübungen, die ihm seine Lehrer aufgaben, übte er bis zum Exzess,
so schnell und perfekt, dass es nicht mehr zu überbieten war. Seine
langjährige Lehrerin Prof. Maria Hindemith-Landes vermittelte ihm eine
ausgefeilte Technik und damit eine technische Überlegenheit, die nun auch
der musikalischen Gestaltung zugute kommt.
Doch Kurt Wolf gab sich damit nicht zufrieden. Sein Lebensweg ist davon
gekennzeichnet, dass er es sich schwer machte, obwohl ihm das Klavierspiel leicht
fiel. Er wollte das Publikum nicht mit Technik blenden und die schwersten Werke
zwar äußerlich perfekt spielen, aber in Wirklichkeit keinen Ton
verstanden haben, sondern wollte in die Tiefe der Musik eindringen. Nun war es
mit dem Klavierspiel als Sport zu Ende und es galt, die Musik verstehen zu
lernen. Kurt Wolf studierte bei Rochus Gebhardt in München Komposition sowie
Klavier bei Prof. Seidlhofer und Friedrich Gulda. Diese Lehrer wiesen ihm einen
Weg zum Verständnis der Musik.
Vor allem Friedrich Gulda prägte ihn. Den Weg zum ihm erkämpfte sich
Wolf mit der ihm eigenen Beharrlichkeit. Denn Gulda wollte keine Schüler,
und erst nachdem Wolf solange vor seiner Tür ausharrte bis er ihm vorspielen
durfte, nahm ihn der Meister unter seine Fittiche. Er stellte die Technik ganz in
den Hintergrund und lenkte den Blick auf die Musik als Sprache. Er lehrte ihm,
dass Musik ein Schrei des Entsetzens, doch ebenso überschwängliche,
körperliche erfahrbare Freude sein kann. Gulda prägte auch die
Anschlagskultur von Kurt Wolf. Doch viel wichtiger war, dass er ihm eine Methode
des Umgangs mit Musik vermittelte, die viele Nur-Techniker vergessen haben: Denn
Klaviertasten müssen, so forderte er, Melodien, Rufe, Tänze, Fanfaren,
Orchestertutti abgerungen werden - also eine ganz direkte musikalische Sprache.
Kurt Wolf geht es vor allem um eine Vertiefung: Nicht eine vordergründige,
sondern eine reflektierte Virtuosität setzt er ein, um Melodien klar
herauszustellen, im mehrstimmigen Satz die wesentlichen Vorgänge
hervorzuheben, durch eine flexible Anschlagskultur Betonungen zu setzen, durch
kurze Artikulationspausen Sinnzusammenhänge zu verdeutlichen, durch ein
bewusstes Piano und Forte das dynamische Spektrum zu erweitern und durch einen
gezielten Einsatz der Pedale bisher nicht gehörte Klangfarben
hervorzuzaubern. In unserer lauten und nur auf plakativ vergröbernde Effekte
abzielenden Kultur ist er ein Anwalt des Leisen und Feinen, obwohl ihm
selbstverständlich auch fast diabolisches Temperament und zupackende
Klanggewalt zur Verfügung stehen.
Kurt Wolfs Repertoire ist so vielseitig, wie seine Ausdrucksmittel, die er
einsetzt. Zu Bach, Haydn, Mozart, Beethoven, Schubert, Mendelssohn, Schumann,
Chopin, Debussy, hat er eine enge Beziehung, weshalb diese Namen besonders
häufig in seinen Klavierabenden auf dem Programm stehen. Er spielte mit
großem Erfolg in München und Bad Reichenhall Klavierkonzerte von
Beethoven und Schumann. Außerdem setzt er sich für
zeitgenössische Komponisten ein. So spielte er Hans Poseggas "Großes
Konzert für Klavier und Orchester" und baut auch gerne bei seinen
Klavierabenden Werke dieses Komponisten vom Starnberger See in das Programm ein.
Kurt Wolf spielte zahlreiche Konzerte und Klavierabende in Deutschland, Spanien
und Österreich. Im Rahmen einer vielgestaltigen Konzerttätigkeit trat
er mit musikalischen Partnern wie Prof. Walter Heldwein, Prof. Herbert
Spitzenberger, Prof. Kurt Guntner, den Münchner Symphonikern, den
Göttinger Symphonikern, den Reichenhaller Symphonikern, dem Kammerorchester
Solisti di Praga , den Dirigenten Kurt Graunke, Christian Simonis, Prof. Wilfried
Koch und Wolfgang Lischke auf. Literarisch-musikalische Programme führte er
mit Johanna von Kocian, Peter Fricke, Erich Rathfelder, Julia Jaschke und Dr.
Dirk Heißerer auf.
Von 2004 - 2008 war ist musikalischer Leiter des "Musikalischen Intermezzo",
einer Konzertreihe, die er in Geretsried etablierte und in der Künstlern aus
der Region und aus München ein Podium geboten wurde. 2006 gründete er
mit dem Sänger Christian Preißler das Duo
„TimbreTastenTemperamente“, das mit seinen Programmen durch Bayern
tourt.
Seit 2008 beschäftigt ihn zunehmend das Werk Chopins - womit sich ein Kreis schließt - und eine CD-Einspielung von seinem Gesamtwerk, verbunden mit Konzerten wird Wolf zukünftige Tätigkeit sein.
Kurt Wolf liegt nicht daran, schnelle und oberflächliche Erfolge zu
erringen. Vielmehr sucht er nach der Tiefe und ist sich bewusst, dass bei
großer Musik diese Suche mehr als ein Leben ausfüllt.
(In Auszügen nach Franzpeter Messmer)
Kurzvita, 901 Zeichen
Kurt Wolf, in Oberbayern ansässig, ist ein Pianist, der in München und Wien bei Prof. Hindemith-Landes, Prof. Seidlhofer und Friedrich Gulda studierte. Bei Klavierrecitals in In- und Ausland überzeugt der "beherrschte Virtuose" durch betörende Musikalität, technische Brillanz und einer Interpretation, die sich keiner Standartdeutungen bedient. Kurt Wolf spielte Konzerte und Klavierabende in Deutschland, Italien, Spanien und Österreich und trat mit musikalischen Partnern wie Prof. Walter Heldwein, Prof. Herbert Spitzenberger, Prof. Kurt Guntner, den Münchner Symphonikern, den Göttinger Symphonikern, den Reichenhaller Symphonikern, dem Kammerorchester Solisti di Praga, den Dirigenten Kurt Graunke, Christian Simonis und Prof. Wilfried Koch auf. Literarisch-musikalische Programme führte er mit Johanna von Kocian, Peter Fricke und Dr. Dirk Heißerer auf. Er führte Hans Poseggas "Großes Konzert für Klavier und Orchester" unter Christian Simonis auf und spielte das Werk für Klavier solo des Komponisten vom Starnberger See auf CD ein.
KONZERTSAAL
Walzer <<<<
Walzer <<<<
Ballade g-Moll <<<<
PRESSE
Faszinierende Tasten
Kurt Wolf wollte immer nur eines werden: Pianist
Landkreis Sehr oft kommt es nicht vor, dass ein Geschenk das ganze Leben verändert. Auch Kurt Wolfs Großmutter hat bestimmt nicht vorausgeahnt, was passieren würde, als sie ihrem Enkel ein Klavier überließ. Vom Flügel war der Junge bald nicht mehr wegzubringen. "Ich wollte nie etwas anderes werden als Pianist", sagt der auf Schloss Eurasburg aufgewachsene und heute in Geretsried lebende 52-Jährige, der schon als Kind fasziniert war von der Klangwelt der Klassik. "Sie war", sagt Wolf, "wie das verlorene Paradies." Nur einen der großen Komponisten liebt er nicht - Brahms.
Zehn Jahre war er alt, als er das Klavier bekam, "leider", wie Wolf im Rückblick sagt. Denn für eine Solistenkarriere ist das schon relativ spät, und ein Wunderkind sei er eben nicht gewesen. Umso verbissener stürzte sich der angehende Virtuose in die Materie, begann wie besessen zu üben, studierte an den Musikhochschulen in München und Wien Klavier und Komposition und setzte es mit Beharrlichkeit und Dreistigkeit durch, dass Friedrich Gulda höchstselbst ihm Unterrichtsstunden gewährte. "Ich habe einfach so lange vor der Tür seines Hauses am Attersee gewartet, bis er gekommen ist und mich vorspielen ließ." Eine "stundenlange Folter" war es, bis sich der Meister endlich zu dem großmütigen Lob herbeiließ, dass Wolf "kein Klavierdepp" sei. Um Fingersatz und Anschlagstechnik ging es da freilich längst nicht mehr, sondern um künstlerische Impulse, um den persönlichen Ausdruck. "Man muss zu dem Punkt kommen, an dem man nicht mehr selbst spielt, sondern es aus einem fließt", lautet die Lehre, die Wolf in zwei Jahren aus den Unterweisungen bei seinem damaligen Vorbild gezogen hat. Eine wichtige Rolle spielen dabei die Reaktionen der Zuhörer - im besten Fall, sagt Wolf, "bildet das Publikum mit dem Virtuosen eine Einheit". Ebenso sehr kann es ihn verunsichern - von Lampenfieber ist Wolf deshalb nicht frei. Neben mentalem Training gibt es nur ein probates Gegenmittel: Üben. "Man muss jeden Ton kennen."
Auch wenn Wolf heute aus dem Vollen schöpfen kann, ist der Beruf des Pianisten kein einfacher. Denn ungeachtet der Qualitätsansprüche, die der überwiegend in Oberbayern und Österreich auftretende Pianist an sich selbst stellt, gestaltet sich der Konzertbetrieb mitunter schleppend. "Es gibt keine Eigendynamik", bedauert Wolf das mangelnde Interesse an Klavier- sowie an Liederabenden, bei denen er als Begleiter fungiert. Einen Grund dafür sieht er in der Ablenkung durch Medien und in einer nicht ausreichenden Pflege der Musik in Schulen und Familien. "Mein Publikum", beobachtet Wolf, "wird immer älter".
Grund genug, neue Ufer anzusteuern. Für heuer und nächstes Jahr stehen Tourneen in die neuen Bundesländer an. Ein griffiger Titel ist wichtig und auch schon gefunden: "Mon petit Chopin". Wolfgang Schäl SZ
Braver, bravouröser Wolf
Pianist Kurt Wolf begeistert in Seeshaupter Seeresidenz
Seeshaupt Wer Kurt Wolfs nahezu brachialischen Ausbrüche schon mal erlebt hat, konnte sich in Seeshaupt nur wundern. Schönheit im Ebenmaß beherrschte den Klavierabend in der gut besuchten Seeresidenz Alte Post. Der Flügel sei frisch intoniert worden und gab nicht mehr her, verriet der Pianist aus Geretsried hinterher. Doch das Instrument hatte andere Vorzüge, die Wolf mit großer Freude auskostete. Vor allem die Konstanz der Klangfarbe in allen Tonhöhen, von der Debussy besonders profitierte. Seine Suite pour le piano wurde in der langsamen Sarabande zu reinsten Tonmalerei, in der einzelne Töne kaum noch auszumachen waren und in atmosphärische Bewegungen eintauchten. Aber auch in der älteren, nahezu populären Klavierliteratur konnte Wolf einen besonderen Zugriff bieten. Mit fein abgestuften Wogen im Capriccio G-Dur Hob XVII/1 (nach dem Lied "Acht Sauschneider") von Haydn war man an einen Hammerflügel mit der Wiener Mechanik erinnert: sensibel nuanciert, weich im Anschlag, farbig im Klang. Vielleicht allzu kultiviert für den türkischen Marsch der Mozartsonate A-Dur KV 331, der sich für gewöhnlich gerne entfesselter präsentiert. Um so eindrucksvoller hingegen der Variationssatz zu Beginn, in dem sich das akribische Aufspüren Mozarts Klangharmonie mit einer erfrischenden Spielfreude mischte. Einmal mehr überraschte der Griff zur gestalterischen Askese, die der Musik erlaubte, von innen heraus aufzublühen. Dann konnte der Ton bisweilen schon in heiterer Frische erstrahlen, wie man sie sich etwa bei Beethoven wohl kaum zu erhoffen traute.
Das Rondo der Waldsteinsonate C-Dur op.53 ließ die Spannung des ersten
Satzes, die sich in der Introduzione zudem eintrübte, weit hinter sich, um
selig dahin zu schwärmen. Die beeindruckenden Läufe des Allegro zu
Beginn sprudelten brillant, ergaben nahezu perfekt gewirkte Klangteppiche,
verzichteten allerdings zu sehr auf ihre Bedeutsamkeit. Im Finale der Sonate
b-Moll op.35 von Chopin war dieses Parlieren wesentlich besser platziert, zumal
Wolf die Wirkung des Beiläufigen grandios ausreizte. Im
Eröffnungs-Grave entdeckte der ungeheuer beherrschte Virtuose indes die
voluminöse Tiefe des Flügels, die auch im getrübten Charakter des
Scherzo eine Rolle spielen sollte. Vor allem aber im Marche funebre, dem die
Transparenz und Klarheit Wolfs in aller Zartheit eine enorme Eindringlichkeit
verlieh. Dies war denn auch für die elegische Nuance bei Rachmaninow von
Relevanz, wenn auch in einer gewichtigeren Variante. Große Anstrengung
kostete es Wolf, das Prélude op.23/5 g-Moll des Russen bis ins orchestrale
Volumen anwachsen zu lassen. Der Flügel wollte einfach nicht dröhnen.
Doch er sang umso mächtiger und kehrte eher die Seele des Romantikers nach
außen. Auch hier ein ungewohntes Bild, das weniger den Pinselstrich, als
die übergeordnete Idee zum Thema machte. Und dies sollte in der Zugabe noch
deutlicher werden: Liszts Mephisto-Walzer trotz virtuoser Pianistik mehr Lesung
als Schauspiel. Frenetischer Applaus des begeisterten Seeshaupter Publikums.
REINHARD PALMER
Quelle: Süddeutsche Zeitung Nr.249, Samstag, den 28. Oktober 2006 , Seite 6
Seite R 2 /Wolfratshauser SZ Nr. 105 2005
Jenseits aller Vorgaben
Pianist Kurt Wolf legt neue Facetten der Klassiker frei
Benediktbeuern Woher Kurt Wolf die Kraft nimmt, bleibt ein Rätsel. Regungslos entspannt schaut er zu, wie seine Finger technisch nahezu perfekt den Flügel zerlegen. Nach allen Regeln der Kunst allerdings, sonst wären auch nicht so viele Zuhörer im Benediktbeurer Barocksaal erschienen. Der Geretsrieder Pianist ist gewiss nicht um historische Klangauthentizität bemüht, als vielmehr um eine zeitgemäße Übersetzung der Intention klassischer Komponisten. Daher wohl auch trotz des klassischen Programms der Titel „Impressionen“. Das Unschöne ist für Wolf ebenso ein künstlerisches Mittel wie betörende Musikalität - und sorgt für enorme Kontraste. Brachialer Gewalt kann dann schon mal eine zart klingende Kantilene folgen. Ein Effekt von fesselnder Schönheit, bei dem man sofort bereit ist, die vernichtende Derbheit zuvor bedingungslos zu verzeihen. Zumal Wolf niemals die Grenzen der Notenvorgabe verlässt. Die Cembalo-Manuale bei Bachs Italienischem Konzert F-Dur BWV 971 etwa hätte er nicht konsequenter umsetzen können, gepaart mit einer harten und gnadenlosen Motorik der Rahmensätze. Der Mittelsatz wirkte dann plötzlich entrückt und dennoch nicht leicht, eher erzählend. Alles wie vorgegeben also, und doch in gänzlich anderem Kontext . Jeder Ton schien hier eine besondere Bedeutung zu haben und weckte stets eine Erwartungshaltung, die ein bewusstes Zuhören voraussetzte. Dieses suggestive Element hielt er in Atem, selbst in der harmlosen Fantasie d-Moll KV 397 von Mozart, bei der Wolf trotz der nahezu lapidaren Schlichtheit des Stücks mit überraschenden Wendungen über sich hinaus wuchs. Verblüffend, wie diese Art des distanzierten Zugriffs auch in Beethovens Appassionata (Sonate in f-Moll Op. 57) funktionierte. Hier setzte der Pianist weniger auf Klangdifferenzierung als vielmehr auf deutlich umrissene Szenarien mit wenigen, doch entschieden formulierten Parametern. Diese Kombinationen überzeugen mit einer enormen Wirkung, bei höchster Klarheit und Transparenz. So blieb es auch bei Schumann, obwohl dort dann doch mehr Zwischentöne verlangt waren. Und Wolf beherrschte sie grandios, setzte sie aber nur ein, wenn es gar nicht mehr anders ging. Er geizte mit dynamischer und klanglicher Modellierung derart, dass ihr Einsatz zum Ereignis wurde. Chopins Scherzo E-Dur Op. 54 hatte dann als Höhepunkt viele solcher Ereignisse, die ein berauschendes Finale bescherten. Eine einzige Chopin-Zugabe musste dem begeisterten Publikum genügen, ging es doch gleich mit der Ausstellung von Hans Kastler weiter. Seine Bronzeskulpturen hatten allerdings etwas mit Wolfs Interpretationen gemein. Auch sie wirkten körperhaft, räumlich und trotz ihrer Kraft in eine sensible Struktur eingebunden. Zwei Formen griffen hier jeweils kunstvoll ineinander, um lediglich einen winzigen Berührungspunkt zu bieten. Nach einem so kraftvollen Klavierabend fiel es dennoch schwer, die Aufmerksamkeit auf die raffinierten Objekte zu lenken. REINHARD PALMER
Wolfratshauser SZ Nov. 2005
KONZERTE 2011
04.Januar Bad Reichenhall Chopin Walzer&Mazurken
26.Februar Geretsried, geschl. Gesellschaft Chopin Walzer&Mazurken
05.März Geretsried, geschl. Gesellschaft Chopin Sonaten&Balladen
12.März Geretsried, geschl. Gesellschaft Chopin Walzer&Mazurken
09.April Geretsried, geschl. Gesellschaft Chopin Sonaten&Balladen
18.April Colle di Valle d'Elsa, Toskana, Italien Chopin Walzer&Mazurken
14.Mai Teguise, Lanzarote, Spanien Chopin Walzer&Mazurken&Balladen
17.Juni Bad Lauterberg, Harz Chopin h-Moll-Sonate&Balladen Nr.1- 4
18.Juni Braunlage, Harz Chopin Walzer&Mazurken
13.September Bad Reichenhall Bach, Mozart, Beethoven, Chopin
KONZERTE 2012
25.Mai Starnberg Hans Posegga, Klaviersonate,
Divertimento, Sonatine
14.Juli Braunlage Von Barock bis Romantik
01.Dezember Braunlage Alles Beethoven
18.Dezember Bad Reichenhall Alles Beethoven
REFERENZEN
u.a.
Kurhaus Bad Reichenhall
ORF, Wien
Hochschule für Musik und Theater München
Schloss Gessenberg
Stadthalle Göttingen
Schwiechelthaus Goslar
Kurhaus Bad Lauterberg
Jugendstilsanatorium Dr.Barner Braunlage
Musiksommer Schloss Ballenstedt
Seeresidenz Seeshaupt
Stadthalle Starnberg
Kulturzentrum Murnau
Kultur-Kongresszentrum Berchtesgaden
Herkulessaal, Residenz München
Max-Josef-Saal, Residenz München
Sommerhäuser Musiktage
Sanatorium Wiedemann, Ambach am Starnberger See
Münchner Künstlerhaus
Musiksommer Klaus, Österreich
Lanzarote, Spanien, Puerto del Carmen
Lanzarote, Spanien, Teguise
Pasinger Fabrik, München
Kloster Scheyern
Kloster Benediktbeuern
Hamburg
Pforzheim
Wiesbaden
Colle di Valle d'Elsa, Italien
STORY
Wolf, aufgewachsen im prachtvollen Renaissance-Schloss Eurasburg (Loisach), arbeitet auf einem Steinway B211, der bei dem Brand des Schlosses in der Sylvesternacht 1976/77 gerade noch von musikliebenden Feuerwehr-männern vor den Flammen gerettet werden konnte und der bis heute Rußspuren an der Unterseite trägt.
PROJEKTE 2012
CD-Einspielung, Alles Beethoven: 4 Beethovensonaten, Die Wuth über den verlorenen Groschen
PROGRAMME
PROGRAMM I
Nicht zum Tanzen - Walzer&Mazurken
Mazurka op. 59 Nr. 1Mazurka op. 59 Nr. 2Mazurka op. 59 Nr. 3Mazurka op. 56 Nr.
1Mazurka op. 56 Nr. 2Mazurka op. 56 Nr. 3Walzer op. 18 Nr. 1Walzer op. 34 Nr.
1Walzer op. 34 Nr. 2Walzer op. 34 Nr. 3Walzer op. 42Walzer op. 64 Nr. 1Walzer op.
64 Nr. 2Walzer op. 64 Nr. 3Walzer op. 69 Nr. 1Walzer op. 69 Nr. 2Walzer op. 70
Nr. 1Walzer op. 70 Nr. 2Walzer op. 70 Nr. 3Walzer IVa Nr. 13Walzer IV Nr.
12Walzer KK IVa Nr. 15Walzer IVb Nr. 11Walzer IVb Nr. 10Walzer IVa Nr. 14
· als Konzert mit Einführung (ca. 1,5 Stunden)
Die Salons des 18. und 19. Jahrhunderts waren Treffpunkte gebildeter Kreise, wo man zum angenehmen und anregenden Gedankenaustausch über Politik, Kultur, Philosophie und Gesellschaft zusammenkam. Hier verkehrten Künstler, Musiker, Schriftsteller und Geisteswissenschaftler, die auch ihre Werke vortrugen und darüber diskutierten.
Chopin spielte oft in diesen Salons, zum Beispiel im Salon Pleyel, und er tat es
gern, wie er den kleinen Rahmen schon immer öffentlichen Konzerten
vorgezogen hatte. Der intime Charakter seiner Musik korrespondierte mit dem Ort,
an dem sie klingend entstand. Chopins Walzer sind für den Salon komponiert,
darauf angelegt, angenehm zu unterhalten und obwohl meist in raschem Tempo
konzipiert, lassen sich mit diesen Werken keine Runden auf dem Parkett drehen.
George Sand: „Chopin ist ein Kondensat der prächtigsten, nach eigener Logik funktionierenden Inkonsequenzen.“
PROGRAMM II
EPIK - LYRIK - DRAMATIK - CHOPIN! Balladen&Sonaten
Einführung
Ballade Nr. 1 op. 23 Nr. 1
Ballade Nr. 2 op. 38 Nr. 2
Ballade Nr. 3 op. 47 Nr. 3
Ballade Nr. 4 op. 52 Nr. 4
Pause
Sonate Nr. 3 in h-Moll op. 58
Chopins Balladen und Sonaten sind voll epischer Gedankenvielfalt, lyrischer Kantabilität und virtuoser und dramatischer Höhepunkte.
George Sand schreibt 1841 an eine Freundin: Eine große, grandissime Neuheit, der kleine Chip Chip gibt ein Rrrrrrrrrriesenkonzert. Freunde haben ihn so lange überredet, bis er sich schließlich überzeugen ließ. Da erwachte er wie aus dem Schlaf, und es gibt kaum etwas Lustigeres als den furchtsamen und unentschlossenen Chip Chip, der seine Entscheidung nicht mehr wieder rufen kann. Der Chopinsche Alptraum wird am 26. in Pleyels Salons stattfinden. Er will keine Plakate, keine Programme und kein großes Publikum. Er will nicht einmal, dass man darüber spricht. Er hat vor so vielen Dingen Angst, dass ich vorschlage, er soll ohne Kerzen und ohne Zuhörer auf einem stummen Klavier spielen…
Chopin: "Das Klavier ist mein zweites Ich".
Chopin: „Im Salon spiele ich den Ruhigen, doch wenn ich wieder zu Hause
bin, da donnere ich auf dem Klavier.“
Chopin: „Ich hasse nichts mehr als eine Musik ohne
Hintergedanken“
George Sand: „Chopin im Zorn ist schrecklich.“
PROGRAMM III
Von Barock bis Romantik
J.S.Bach
Italienisches Konzert BWV 971
W.A.Mozart
Fantasie in d-Moll
L.v.Beethoven
Sonate No.23 in f-Moll op.57 „Appassionata“
Allegro assai
Andante con moto
Allegro ma non troppo
Pause
F.Chopin
Sonate No.3 in h-Moll op.58
Allegro maestoso
Scherzo
Largo
Finale
PROGRAMM IV
Alles Beethoven....Werke von Ludwig van Beethoven
Klaviersonate Nr. 8 in c-Moll op. 13
“Pathétique “
Klaviersonate Nr. 14 op. 27 Nr. 2 in cis-Moll
“Mondscheinsonate“
Klaviersonate Nr. 21 C-Dur op. 53
“Waldstein-Sonate“
Pause
Klaviersonate Nr. 23 in f-Moll op. 57
“Appassionata“
